!!UPDATE - EU WILL ARZNEIMITTELRECHT FÜR TIERE NOVELLIEREN!!

Nach Ansicht der THP-Verbände schießt der Verordnungsentwurf weit über das Ziel hinaus.
Zwar sei es zu begrüßen, dass der Einsatz von Antibiotika bei lebensmittelliefernden Tieren reduziert und die Nebenwirkungen von Tierarzneimitteln besser überwacht werden sollen. Mit den strengen Anforderungen, die künftig an die Zulassung von Tierarzneimitteln gestellt werden, bestehe aber gleichzeitig die Gefahr, dass das gesamte Spektrum an komplementär-alternativmedizinischen Arzneimitteln verlorengehe. Zu befürchten sei eine Verarmung der komplementäralternativmedizinischen Therapievielfalt. So sei es nicht einleuchtend, dass ein homöopathisches Präparat, das zur Anwendung am Menschen, also auch an Säuglingen, Schwangeren und stillenden Frauen zugelassen bzw. registriert sei, künftig eine zusätzliche Zulassung erhalten müsse, um bei Tieren angewendet werden zu dürfen. Es ist damit zu rechnen, dass viele homöopathische und pflanzliche Präparate künftig für Tiere nicht mehr zur Verfügung stehen werden, weil die Hersteller wegen der hohen Kosten keine gesonderte Zulassung als Tierarzneimittel beantragen werden, die für jede Tierart explicit zu erfolgen hat.

Den Link zur offiziellen Pressemitteilung finden Sie hier: Pressemitteilung

Anmerkung zur Pressemitteilung: 
Es wird dort geschrieben "... räumte Birgit Weidacher-Bauer vom Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands ...".
Dies ist nicht korrekt. Korrekt ist ... räumte Birgit Weidacher-Bauer vom Ältester Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands seit 1931 e.V. ...
Wir haben leider keine Möglichkeit auf die Pressemitteilung des Deutschen Bundestages nachträglich noch einzuwirken.

Hier können Sie sich die gesamte Ausschusssitzung noch einmal anschauen: Video (Link zur Seite des Bundestages)